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Nicht nur bei Bodybuildern und Fitness-Sportlern ist Whey Protein die beliebteste Proteinart, sondern auch Kraftsportler, Marathonläufer, Schwimmer und vielen anderen Sportler kennen die Vorzüge dieses Proteins. Kein Produkt wird auf dem Supplementmarkt so gut verkauft wie Whey Protein.
Der Name "Whey" kommt aus dem Englischen und ist die Übesetzung für Molke. Dabei ist Molke ein Nebenprodukt der Milch und wird u.a. bei der Käseproduktion gewonnen, bei der die flüssige Molke vom Casein getrennt wird. Das in der Molke enthaltene Whey wird dann extrahiert und liegt dann in konzentrierter Form vor. Je nach Filtration schwankt der Eiweissgehalt zwischen 35% und 80%. Whey Isolat erreicht sogar noch höhere Proteineanteile (bis zu 90%)
Lesen Sie hier mehr über: Whey Protein Isolat
Unter den reinen Proteinarten wie Ei-Protein, Casein oder Soja-Protein hat Whey die höchste biologische Wertigkeit. Sportler schätzen dieses Protein aufgrund seiner anabolen (aufbauenden) Eigenschaften, die ideal für den Muskelaufbau eingesetzt werden. Zudem ist es leicht verdaulisch und hat nur einen sehr geringen Anteil an Milchzucker. Personen mit Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit) greifen nicht zuletzt deswegen in erster Linie zu Whey Protein.
Da die Aminosäuren des Whey Proteins sehr schnell den Magen-Darm-Trakt passieren und damit auch sehr schnell den Muskelzellen zur Verfügung stehen, sind die wichtigsten Einnahmezeitpunkte zum Einen direkt nach dem Training und zum Anderen direkt nach der Nachtruhe. Nach dem Training braucht die Muskulatur sehr schnell anabolen Baustoff, um überhaupt wachsen zu können. Gerade nach dem Training begehen viele Hobbysportler den Fehler, nicht ausreichend Proteine zuzuführen und geraten dadurch in die sogenannte katabole (abbauende) Stoffwechsellage. Dieser Fehler ist fatal, weil die körpereigenen Proteindepots aufgebraucht sind und der KÖrper nun seine benötigte Energie aus den Muskelzellen zieht. Damit war das Training völlig nutzlos, im schlimmsten Falle sogar kontraproduktiv, weil der Muskel an Masse verliert.
Diese Frage kann so nicht pauschal beantwortet werden, denn der Bedarf hängt von vielen Faktoren ab:
Der Proteinbedarf einer Person müsste demnach individuell errechnet werden und unterliegt auch natürlichen Schwankungen.
Wer nun ernsthaft Muskelaufbau betreibt sollte stets darauf achten, ausreichend Proteine zuzuführen. Und das täglich, also auch an Nicht-Trainingstagen oder Pausen (Urlaub, Verletzungen etc.). Bodybuilder sorgen für einen ständigen Proteinüberschuss im Blut, um auf gar keinen Fall in eine katabole (abbauende) Stoffwechsellage zu geraten. Das überschüssige Protein wird dann über die Nieren abgebaut und über den Harn ausgeschieden. Gesundheitliche Bedenken sind dabei völlig unbegründet.
Überschläglich braucht der Mensch etwa 1,2 - 1,8 g pro Kilogramm Körpergewicht Protein am Tag, damit die Muskulatur erhalten bleibt. Für den Muskelaufbau wird mehr Protein benötigt, hier werden etwa 2g Protein pro Kilogramm Körpergewicht täglich veranschlagt. Um für einen Aminosäureüberschuss im Blut zu sorgen, sollten aber eher 2,5g - 3g tälich zugeführt werden. Erst dann ist gewährleistet, dass der Muskeln ständig mit Proteinen versorgt werden und der Körper in keine katabole (abbauende) Stoffwechsellage zu fallen.
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